Alleine wandern in Cornwall – der South West Coast Path

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Cornwall ist ein super Reiseziel für eine Solo-Tour. Der South West Coast Path gehört zu meinen absoluten Lieblings-Fernwanderwegen. Was mich am Coast Path so begeistert, und warum du in Cornwall sehr gut alleine wandern kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Der South West Coast Path führt über eine Länge von mehr als 1.000 Kilometern durch den Südwesten Englands. Einst gebaut, um Schmugglern das Handwerk zu legen, folgt er der Küste durch die Provinzen Somerst, Devon, Cornwall und Dorset. Das Tolle am Coast Path: Er ist technisch nicht allzu anspruchsvoll und daher auch für Anfänger geeignet. Allerdings geht es manchmal ziemlich viel auf und ab, und die Etappen können lang sein. Eine gute Kondition ist daher von Vorteil.

Warum Wandern in Cornwall ein Traum ist

Eine Bilderbuchlandschaft

Cornwall ist wunderschön. Die kornische Landschaft ist eine einzigartige Kombination aus rauer Steilküste, kilometerlangen Sandstränden, verwunschenen Eichenwäldern und malerischen Fischerorten. Viele Küstenabschnitte stehen unter Schutz, und man läuft teilweise durch richtig einsame Gegend, begleitet vom Tosen der Wellen, dem Duft des Ginsters und dem Gesang der Feldlerche. Die beste Zeit, um in Cornwall zu wandern, ist Mai. Dann blühen die Wildblumen, und die Küste ist ein einziger Steingarten.

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Vorbildliche Infrastruktur

Der South West Coast Path bietet optimale Voraussetzungen zum alleine Wandern: Er ist über seine ganze Länge hervorragend markiert und ausgeschildert. Auf der offiziellen Website des Coast Path findest du wirklich alle Infos, die du brauchst: Etappenlängen, Höhenprofile, Unterkünfte, Sehenswürdigkeiten, Events, Infos zur Anreise.

Unterwegs kommst du in regelmäßigen Abständen durch Orte, in denen du einkaufen oder einkehren kannst. An den großen Stränden gibt es Cafés mit superleckeren Krabben-Sandwiches, Pasties (gefüllte Teigtaschen, eine kornische Spezialität), Kuchen und Eis. Verhungern tust du nicht.

Unterkünfte gibt es in jeder Preisklasse: Campingplätze, Hostels, B&Bs, Hotels. In der Hauptsaison (Juli/August) musst du feste Unterkünfte aber unbedingt vorher buchen!

Viele Ort sind mit dem öffentlichen Bus erreichbar.

Angenehmes Wanderwetter

Cornwall hat das perfekte Klima zum Wandern. Es ist ausgesprochen mild und außerdem sonniger, als man gemeinhin denkt. Es wird nie zu heiß, und es gibt nur selten Gewitter. Das Wetter ändert sich sehr schnell, was auch bedeutet, dass Regen meistens nicht von langer Dauer ist. Ich bin am liebsten im Mai unterwegs. Es kann dann zwar ein kühler Wind wehen – besonders an der Atlantikküste – , aber dafür gibt es zu dieser Jahreszeit oft ein schönes, klares Licht, in dem die Farben besonders toll leuchten.

An der Nordküste Cornwalls ist das Klima rauer, hier spürt man den Atlantik! Die Südlüste ist sehr mild, sie wird auch die englische Riviera genannt. Hier liegen die vielen großen Parks und Gärten, die für ihre exotischen Pflanzen berühmt sind.

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Nette und hilfsbereite Menschen

Wenn du in Cornwall alleine wanderst, wirst du schnell mit Leuten ins Gespräch kommen. Auf dem Coast Path geht man nie grußlos aneinander vorbei! Einem freundlichen „Good morning“ folgt häufig „What a lovely day!“ oder eine Bemerkung zum Wetter. Auch im Bus oder Pub wird Smalltalk betrieben. Ich habe die Menschen in Cornwall als ausgesprochen freundlich, interessiert und hilfsbereit erlebt.

Wandern in Cornwall ist sicher

Du kannst dich nicht verlaufen. Das Gelände ist technisch nicht schwierig. Es gibt keine wilden Tiere. Wetterextreme sind selten. Zivilisation ist in erreichbarer Nähe, und auch auf dem Coast Path wirst du immer wieder Menschen treffen. Du hast allerdings nicht überall Handyempfang.

Es gibt noch ruhige Ecken

Cornwall ist die beliebteste Ferienregion Englands. Dafür ist es immer wieder erstaunlich, wie ruhig es auf vielen Abschnitten des Coast Paths zugeht. Selbst in der Hochsaison kann es vorkommen, dass du beim Wandern über den Tag mal gerade einem Dutzend Menschen begegnest. Das hängt natürlich sehr davon ab, wo du unterwegs bist: Wenn ein Ferienort, Strand oder eine Sehenswürdigkeit in der Nähe ist, kann es auch auf dem Coast Path voll werden.

Die andere Seite Cornwalls

Auch das solltest du wissen: Cornwall ist, bedingt durch den Niedergang von Fischerei und Bergbau, eine sehr arme Region. Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig: pro Jahr kommen rund 4,5 Mio. Besucher. Viele reiche Briten haben in Cornwall ein Sommerhaus oder Zweitwohnsitz. Das treibt die Preise in die Höhe. Doch die Löhne der Einheimischen liegen deutlich unter dem Landesdurchschnitt, es mangelt außerdem an attraktiven Jobs, und viele junge Leute ziehen weg.

Auf dem Coast Path wirst du von all dem nicht viel mitkriegen, und die Einheimischen sind viel zu höflich, als dass sie dich mit ihren Problemen belästigen würden. Aber: Just keep it in mind – falls du mal in Versuchung kommen solltest, dich über hohe Preise oder bescheidene Unterkünfte aufzuregen.

Wandern auf dem South West Coast Path

Du wirst wahrscheinlich nicht den ganzen South West Coast Path in einem Rutsch laufen. Das sind immerhin über 1.000 Kilometer! Wenn du dir einen Teilabschnitt heraus pickst, stellt sich als erstes die Frage, ob du an die raue Nord- oder liebliche Südküste willst. Ferner solltest du dir überlegen, was du dir an Höhenmetern zutraust, denn manche Etappen haben es echt in sich!

Wichtig ist auch die Frage, was für eine Unterkunft du möchtest. Zelt? Oder lieber ein festes Dach über dem Kopf? Manchmal sind die Quartiere dünn gesät, und du musst deine Etappen darauf abstimmen.

Außerdem sollten natürlich Start- und Endpunkt gut mit Bahn oder Bus erreichbar sein.

Im Folgenden stelle ich dir drei Teilabschnitte vor, die ich selbst gewandert bin. Eine lückenlose Beschreibung aller Etappen findest du auf der Website des Coast Path.

Wilde Atlantikküste

Vom Suferparadies zu King Arthur: Newquay – Bude, 8 Tage

Strände, Steilküste und ein paar ziemlich gute Storys – diese Tour lebt von den Gegensätzen der Landschaft und den Geschichten, die sich in ihr verbergen. Startpunkt ist Newquay, „The Surfing Capital of Britain“. Entlang der ersten Etappen liegen einige der schönsten und berühmtesten Strände Cornwalls. Surfer, Eiscreme, Strandmuscheln – hier macht England Urlaub.

Hinter Polzeath geht die Landschaft dann in eine dramatische und einsame Steilküste über, die schon seit Jahrhunderten die Phantasie der Menschen beflügelt. Die Ruine von Tintagel Castle ist ein Besuchermagnet, nicht nur für King Arthur-Fans.

Die ersten Etappen sind in Sachen Wegbeschaffenheit und Höhenmeter recht einfach und super zum Einlaufen. Ab Polzeath ist dann eine gute Kondition gefragt! Bis zu 800 Meter auf und ab sind pro Etappe zu bewältigen, teilweise im Direktanstieg, sprich: über Treppen. Gerade die letzten beiden Etappen zwischen Boscastle und Bude zählen zu den anstrengendsten des Coast Paths – aber auch zu den schönsten. Dörfer gibt es nur wenige, so dass man die Etappenlängen kaum ändern kann.

Bei dieser Tour empfiehlt es sich auf jeden Fall, 1-2 Pausentage einzuplanen. Gerade bei Tintagle und Boscastle gib es wunderschöne, verwunschene Täler wie das Rocky Valley, St Nectan’s Glen und das Valency Valley, die zu Erkundungstouren einladen.

Die kornische Riviera

Bambus, Badebuchten und Schmugglerorte: St Mawes – Polperro, 7 Tage

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Im Süden grenzt Cornwall an den Ärmelkanal. Dieser Teil wird auch als „kornische Riviera“ bezeichnet, denn das Klima ist milder als im Norden, die Vegetation üppiger und die Landschaft lieblicher. Doch auch die Südküste hat ihre raue Seite: In den malerischen Fischerorte wie Mevagissey und Polperro blühte lange Zeit der Schmuggel.

Auch an der Südküste findet man sehr schöne Strände, die zwar nicht so groß, dafür aber oft recht einsam sind. Sie sind nach Süden ausgerichtet und liegen sehr geschützt, so dass man im seichten Wasser sogar mal ein Bad nehmen kann.

Hier im Süden liegen viele berühmte Gärten, wie zum Beispiel die Lost Gardens of Heligan. Im milden Klima gedeihen Bambus, Baumfarne, Palmen und Rhododendron. Für den Besuch der Gärten sollte man unbedingt einen Pausentag einplanen.

Auch auf diesem Abschnitt verändert sich der „Path“: Die ersten Etappen auf der Roseland-Halbinsel sind relativ flach und sehr einfach zu laufen. Ab Portloe wird das Wandern anspruchsvoller, es geht steil auf und ab. Die Höhenmeter summieren sich auf bis zu 800 Meter, was eine solide Kondition erfordert. Da man regelmäßig durch kleine Orte kommt, findet man immer eine feste Unterkunft (vorher reservieren!). Campingplätze gibt es allerdings nur wenige.

Rund um Land’s End

Weite, Wind und wirklich wilde Landschaft: Newquay – Penzance, 10 Tage

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Mein absoluter Favorit! Dieser Abschnitt des Coast Path übertrifft in seiner landschaftlichen Schönheit und mit seinen Sehenswürdigkeiten alle anderen Strecken: kilometerlange Strände, dramatische Felsküste, ehemalige Bergbaureviere – heute UNESCO Welterbe, die Granitküste rund um Land’s End, der Künstlerort St Ives, das in den Felsen geschlagene Minack Theatre, die Gezeiteninsel St Michael’s Mount. Jeder Tag bietet neue spektakuläre Eindrücke.

Die ersten Etappen führen an einigen der längsten Strände Cornwalls vorbei. Zwischendurch immer wieder Dünen, steile Klippen und Relikte aus der Bergbaugeschichte. Diese atemberaubende Landschaft bildet die Kulisse für Poldark, einer in Großbritannien extrem erfolgreichen Familien-Saga.

Hinter St Ives wird es einsam: Die dünn besiedelte Penwith Halbinsel ist von besonders rauem Charme. Hier begleiten einen der ständige Wind und das Tosen der Wellen. Die Weite lässt erahnen, was kommt: Land’s End, der westlichste Punkt auf dem britischen Festland. Die Granitküste ist ein einziger, von der Natur geschaffener Skulpturenpark, der in Porthcurno einem der schönsten Strände Cornwalls Platz macht.

Auf der letzten Etappe nach Penzance wird das mildere Klima der Kanalküste bereits spürbar: Die Vegetation ist üppiger und erste Wälder und Gärten tauchen auf.

Diese Schönheiten muss man sich erkämpfen! Einige Etappen sind extrem anspruchsvoll: Man macht bis zu 1.000 Höhenmeter auf einer Streckenlänge von 22 km, mit steilen Auf- und Abstiegen in steinigem Terrain. Dazu kommt möglicherweise heftiger Wind, und – wenn man richtig Pech hat – Regen. Kondition, Trittsicherheit und Erfahrung im Wandern mit großem Gepäck sind unbedingt erforderlich.

Bei dieser Tour empfehle ich für all die Sehenswürdigkeiten am Wegesrand mindestens 2-3 Pausentage einzuplanen. Oder einfach nochmal weiderzukommen.

>>> Hier geht’s zur Fotostrecke Newquay – Penzance

Nützliche Links und Literatur

Die Etappenplanung ist für den Coast Path recht einfach, weil gute Karten, Websites und Literatur vorhanden sind. Die  Recherche nach Unterkünften und zur Versorgungslage nimmt hingegen viel Zeit in Anspruch. In den beiden folgenden PDFs findest du zwei Tourenvorschläge mit Etappen, Unterkünften und – natürlich – Pubs. Beide Touren führen durch den äußersten Westen: Einmal mit Zelt von Newquay nach St Ives, und einmal mit festen Quartieren rund um Land’s End.

>>> PDF Von Newquay nach Penzance – 10 Tage Trekking mit Zelt

>>> PDF Eine Woche rund um Land’s End – Trekking mit festen Quartieren

Keine Lust, alleine zu wandern?

2021 organisiere ich eine geführte Trekkingtour auf dem Coast Path  >>> Infos hier

20 Gedanken zu „Alleine wandern in Cornwall – der South West Coast Path

  • 20. Juni 2019 um 14:01
    Permalink

    Hallo Judith, ich finde deine Seite hier super. Ich hatte ja immer mal vor den Jakobsweg zu laufen ( zumindest Teilstrecken) aber dein Bericht von Penzance – Land’s End – St. Ives – Penzance hat mich gepackt. Ich will nun Anfang September loslegen. Ich bin 54 J. Und noch nie alleine verreist, meine Englischkenntnisse sind so lala. Werde ich mich zurechtfinden? Meine größte Angst ist, dass ich mich verlaufe! Ich hatte schon immer gewisse Probleme mit der Orientierung.🙊 Die Übernachtungen will ich mir reservieren. Du beschreibst immer wieder Busverbindungen. Muss ich wenn ich mich auf dem Path bewege immer mit dem Bus zu den Orten fahren? Du siehst ich bin noch sehr unsicher aber trotzdem fest entschlossen. Deine Mutmachseite finde ich auch ganz super! Ich freue mich, wenn du mir ein kurzes Feedback geben würdest. Liebe Grüße Theresia

    Antworten
    • Judith
      2. Juli 2019 um 13:01
      Permalink

      Hallo Theresia.
      Kann verstehen, dass Du Dir vor der ersten Tour so Deine Gedanken machst. Aber glaub‘ mir: Wandern in Cornwall macht einfach Spaß. Und die Leute vor Ort habe ich bisher immer freundlich und hilfsbereit erlebt.
      Zu Deiner Frage: Es gibt Unterkünfte, die direkt am Weg liegen oder einen kleinen Abstecher ins Landesinnere erfordern, was aber in der Regel ohne Bus machbar ist. So wirklich verlaufen kannst Du Dich nicht, weil der Path ja immer der Küste folgt. Ich empfehle Dir aber auf jeden Fall, eine entsprechende Karte (Papier oder digital) von der Gegend zu holen. In England wandert man mit den OS Explorer Maps 1:25.000. Die kannst Du vorab schon in Deutschland online bestellen. Darin ist der Coast Path markiert und wirklich jedes Detial eingezeichnet. Falls Orientierung grundsätzlich ein Problem für Dich ist, würde ich das einfach zu Hause schon mal ein bißchen üben.
      Ich wünsche Dir eine schöne Tour und viele Grüße. Judith

      Antworten
  • 16. März 2019 um 13:28
    Permalink

    Liebe Judith

    Deine Reiseerfahrungen und Tipps hören sich super spannend an. Danke fürs Teilen.
    Wir planen im September zu gehen- weisst Du etwas über die Wetterverhältnisse in diesem Monat?

    Herzliche Grüsse
    Rahel

    Antworten
    • Judith
      16. März 2019 um 15:28
      Permalink

      Hallo Rahel.
      Wir sind im letzten September von Newquay nach Land’s End gegangen. Mit Zelt. war überhaut kein Problem, im Gegenteil: wenig Betrieb auf dem Path, und dennoch waren die Campingplätze geöffnet. Die Temperaturen waren mild (so um die 15°C), aber an einigen Tagen hat es heftig gestürmt. Naja, und mit Regen muss man natürlich zu jeder Jahreszeit rechnen …
      Auf meiner Facebookseite findest Du ein paar Fotos von der Tour. Einfach über die Suchfunktion „Judith Imgrund – Wandern Trekking Coaching Cornwall September“ eingeben.
      Ich wünsche Dir eine gute Tour!
      Viele Grüße, Judith

      Antworten
  • 24. Januar 2019 um 12:36
    Permalink

    Hallo Judith, vor ein paar Wochen habe ich angefangen meine Reise Ende April auf dem Pennine Way zu planen, nun bin ich durch Zufall auf Deine Seite gestoßen und Deine Begeisterung für den Coast Path hat mich ins Wanken gebracht. Es sind sehr unterschiedliche Landschaften und Herausforderungen, bist du schon den Pennine Way gegangen und hast du da Erfahrungen. Nun, ich habe ja noch ein bisschen Zeit um mich zu entscheiden, aber vor allem habe ich zum Wandern keinen begrenzten Zeitrahmen.

    Viele Grüße und besten Dank für Deine Reisebeschreibung

    Antworten
    • Judith
      24. Januar 2019 um 17:29
      Permalink

      Hallo Christoph.
      Wenn Du keinen Zeitrahmen hast, kannste ja den Pennine Way UND den Coast Path machen 😁 Okay, Scherz beiseite: Ich bin den Pennine Way noch nicht gelaufen, und kann daher nichts zu der Tour sagen. Den Coast Path finde ich vor allem deshalb so schön, weil man immer am Meer lang geht. Das hat man beim Pennine Way natürlich nicht.
      Viele Grüße, Judith

      Antworten
  • 20. August 2018 um 12:03
    Permalink

    Hi, wir sind in zwei Abschnitten den gesamten Pfad gewandert. Wer unseren Bericht lesen möchte, sehr gern. Viele Grüße und allen viel Spaß auf dem Pfad.

    Antworten
  • 12. August 2018 um 20:00
    Permalink

    Hallo Judith,
    bin gerade auf Deine Seite gestoßen und schon gespannt: Im Oktober laufen meine Frau und ich von St. Ives bis Mousehole. Übernachtungen alle wetterfest in Pub‘s oder im Hotel und glücklicherweis sogar noch passend Karten für Carmen im Minack Theatre erhalten…. .
    LG Carsten

    Antworten
    • Judith
      13. August 2018 um 12:45
      Permalink

      Hallo Carsten.
      Im Oktober habt Ihr den Coast Path wahrscheinlich für Euch alleine. Das wird sicher gut! Ich wünsche Euch eine tolle Reise, und vielleicht habt Ihr ja Lust, mal zu berichten, wie es war.
      Liebe Grüße, Judith

      Antworten
  • 3. April 2018 um 17:58
    Permalink

    Liebe Judith,
    nachdem ich letztes Jahr in Wales 8 Tage den Pembrokeshire Coast Path gelaufen bin, bin ich verzaubert von der tollen Landschaft dort. ZUdem hatte ich wahnsinnig Glück mit dem Wetter. DIeses Jarh steht der Southwest Coast Path auf meiner Agenda für den ich mir 2 Woche Zeit nehme. Ich lande Mitte Juni in London Stansted. Ich bin mir noch unschlüssig ob ich in Poole anfangen soll zu laufen und den Weg rückwärts laufe. Ich möchte aber gerne besonders viel vom Süden mitnehmen, da ich das milde Wetter einfach liebe. Hast du ein paar Tipps? Ich bin auch noch unschlüssig wo ich am besten mit Bus und Bahn hinkomme. Davon wollte ich es auch abhängig machen. Ebenso ist die Frage wie ich wieder zurück nach Stansted komme am besten.

    Ich wäre dir wirklich sehr dankbar, wenn du mir hier weiterhelfen könntest.

    Liebe Grüße aus Mainz
    Sabrina

    Antworten
    • Judith
      8. April 2018 um 12:23
      Permalink

      Hallo Sabrine.
      Um den Pembrokeshire Coast Path beneide ich Dich! Vor dem kenne ich bislang nur Teilstrecken, und der steht bei mir ganz oben auf der Liste. Ich würde Dich dazu gerne mal bei Gelegenheit befragen 🙂
      Zu Deiner Frage: Ich kenne den SWCP nur in Cornwall und kann Dir daher nichts über den Teil in Devon sagen. Die Jurassic Coast soll aber sehr schön sein.
      Ich kann Dir den Abschnitt zwischen Looe und Penzance empfehlen. Beide Orte sind mit der Bahn von London aus erreichbar. Der Teil ist in 2 Wochen gut zu machen und wunderschön. Allerdings geht’s ab einigen Stellen (westlich von Polperro und westlich von Mevagissey) mächtig auf und ab. Willst Du mit Zelt gehen?

      Antworten
      • 13. April 2018 um 11:05
        Permalink

        Hallo Judith,
        Ich bin auch nur einen Teil von dem PCP gelaufen und zwar von Amroth bis nach St. Davids. Falls du Fragen an mich hast, kannst du dich gerne bei mir melden.
        Danke schon mal für deine Tipps. Ich plane, wie auch in Wales, in B&B’s zu übernachten.

        Antworten
  • 6. März 2018 um 8:35
    Permalink

    Hallo Judith,
    ich habe deinen Bericht mit großem Interesse gelesen, denn ich bin mit meinen beiden ältesten Kindern letztes Jahr den Path selbst 3 Wochen gewandert. Ich habe auch einen kleinen Bericht darüber geschrieben: https://schreibscheune.de/south-west-coast-path-wandern-mit-kindern/
    Deine Erfahrungen kann ich nur bestätigen! Unglaublich tolle Küste, nette hilfsbereite Menschen, einfach nur genial. Wenn ich diese Bilder sehe, kriege ich unheimlich Lust, gleich wieder loszuziehen und auch meine Kinder schwärmen immer noch davon. Auf jeden Fall werde ich in ein paar Jahren, wenn meine jüngeren Kinder alt genug sind, wiederkommen. Das ist schon fest eingeplant! Liebe Grüße, Steffi

    Antworten
    • Judith
      6. März 2018 um 13:54
      Permalink

      Hi Steffi.
      Was für eine coole Aktion – der Coast Path mit Kindern! Du hast meinen vollen Respekt! Und gleichzeitig kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Tour für die Kinder ein unvergessbares Erlebnis war. (Lesen die eigentlich „Die 5 Freunde“?) Ich finde es so gut, wenn Eltern mit ihren Kindern so eine Art von „Abenteuerulaub“ machen und die Kids lernen, dass man Tage nicht von A-Z durchplanen muss und sie Vertrauen in sich selbst und andere Menschen entwickeln.
      Klasse. Klasse, Klasse.
      Und vielleicht laufen wir uns in Cornwall ja mal über den Weg. Ich bin öfters da 🙂
      Liebe Grüße, Judith

      Antworten
      • 7. März 2018 um 17:18
        Permalink

        Hallo Judith,
        vielen Dank! Nee, fünf Freunde lesen sie leider nicht, das scheint irgendwie schon zu altbacken zu sein 😀 Und wir kehren ganz bestimmt nach Cornwall zurück!!! Bis dahin! LG Steffi

        Antworten
  • 8. Januar 2018 um 20:58
    Permalink

    Liebe Judith,
    ich möchte dieses Jahr Anfang Juli die Strecke von St Ives nach Mousehole gehen und wenn ich dann noch Zeit habe, ein bisschen weiter wandern.
    Dein Eintrag hat mir echt sehr weiter geholfen, danke dafür! Er hat mir einen super Überblick gegeben.. und jetzt habe ich noch mehr Lust los zu wandern, als ohnehin schon 🙂
    Ich habe noch eine Frage zu den Anreisemöglichkeiten..
    Welcher Flughafen eignet sich da am besten und ist am nächsten dran, um dann möglichst einfach mit dem Bus zu einem netten Startpunkt zu gelangen?
    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    Liebe Grüße,
    Eva

    Antworten
    • Judith
      9. Januar 2018 um 13:03
      Permalink

      Hi Eva.
      Der Abschnitt zwischen St Ives und Mousehole ist wirklich super! Er ist einfach extrem abwechslungsreich und landschaftlich ein Traum! Wenn du im Anschluss noch Zeit hast, kann ich dir die Lizard-Halbinsel noch empfehlen.
      Als Flughafen eignet sich Bristol. Dorthin gibt es Dirkektflüge von Deutschland mit bmi international. Oder du fliegst mit KLM mit Zwischenstopp in Amsterdam. Die billigere Variante ist allerdings die über London. Sowohl von Bristol als auch von London kommst du gut mit Bus oder Bahn nach St Ives und auch nach Penzance.
      Bahn: https://www.gwr.com/
      Bus: https://beta.nationalexpress.com/en
      Für Busverbindungen in Cornwall: http://www.travelinesw.com/
      Viel Spaß in Cornwall, und eine gute Tour (mit gutem Wetter 🙂)!
      Judith

      Antworten
  • 8. Dezember 2017 um 16:14
    Permalink

    Hallo Judith, ich plane den South West Coast Path Anfang Juni zu gehen. Ich habe 8 Tage zum wandern eingeplant und möchte von Padstow bis Penzance wandern. Ist es nötig die Unterkünfte vorher zu buchen, oder bekommt man vor Ort zu der Zeit noch eine Übernachtungsmöglichkeit? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Liebe Grüße
    Birgit

    Antworten
    • 10. Dezember 2017 um 12:20
      Permalink

      Hallo Birgit.
      Schön, dass du den Coast Path läufst! Ich hoffe, Cornwall wird dich genauso verzaubern, wie mich 🙂
      Der Juni ist eine gute Zeit, aber eins solltest du beachten: In der Woche nach dem Spring Bank Holiday (der ist am 28.5.2018) haben die Briten 1 Woche Ferien, und dann wird es in Cornwall sehr voll. Wenn du in der Zeit dort bist, empfehle ich dir, unbedingt vorzubuchen.
      Ansonsten ist es im Juni eher ruhig auf dem Coast Path, und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du spontan noch ein Quartier findest. Ein bisschen Risiko ist natürlich dabei, denn manche Orte sind sehr klein und haben nur 1-2 B&Bs oder ein Inn, das Zimmer vermietet.
      Allerdings habe ich die Menschen vor Ort als sehr hilfsbereit empfunden. Falls du wirklich mal nichts kriegen solltest, wird sich immer eine Lösung finden.
      Viele Grüße und eine gute Tour! Judith

      Antworten

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